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Antike Tempel

 

   

Tempel von Abydos

(160 km nördlich von Luxor)

Als Begräbnisplatz der frühesten Könige und des Totengottes Osiris war Abydos einer der heiligsten Orte Ägyptens. Der Legende nach ist in Abydos der Kopf des Osiris begraben und hier fand auch die Auferstehung des Gottes statt. Daher legten viele Ägypter hier ihre eigenen Gräber oder zumindest Scheingräber an oder stellten Erinnerungsstelen auf, um an der Auferstehung teilzunehmen. Der „Friedhof“ erstreckt sich über 1,5 Kilometer.
Das berühmteste Bauwerk ist der Tempel Sethos I., der von seinem Sohn Ramsis II. beendet wurde. Hinter dem Tempel ist das Scheingrab Orions, König Sethos I. wurde im Tal der Könige in Luxor beigesetzt. Der Tempel beinhaltet außerdem die bedeutende Königsliste, die alle Königsnamen von Menes bis Sethos I. enthält.

  

Hathor Tempel

(55 km nördlich von Luxor)

Der Hathor Tempel von Dendera ist die bedeutendste Kultstätte der Himmels- und Liebesgöttin Hathor und ist im Vergleich zu anderen antiken Bauwerken am Nil noch recht jung. Der Tempel wurde in der Zeit von 125 v. Chr.- 60 n. Chr. im klassischen ägyptischen Stil von den Ptolemäern und Römern errichtet. Von den Griechen wurde Hathor mit der Göttin Aphrodite gleichgesetzt. Beim jährlichen Neujahrsfest wurde die Statue Hathors auf dem Dach symbolisch dem Sonnengott zugeführt.
Vom Dach des Tempels lassen sich die gesamte Tempelanlage und die umliegende Landschaft wunderbar überblicken.

  

Ägypten Geschichte - Karnak Tempel - eti.chKarnak Tempel

Die Tempelstadt von Karnak ist die größte religiöse Anlage Ägyptens. Ihre Bauzeit betrug ca. 1.700 Jahre. Die labyrinthartige Tempelanlage diente – wie der kleinere Luxor Tempel – der Verehrung des Gottes Amun. Die Tempelanlage besteht aus drei von Mauern umgebenen Bereichen.

Der Tempel des Amun-Re, auch Reichstempel genannt, ist der größte ägyptische Tempel mit insgesamt zehn Pylonen. Es handelt sich nicht um einen Tempel im klassischen Sinn, sondern um eine Ansammlung verschiedener aneinander gebauter Sakralbauten. Zu den bedeutendsten Bereichen des Tempels zählt der große Säulensaal, der als eines der Weltwunder der Antike gilt und einen Raum von der Größe des Kölner Doms umfasst. Die 134 Säulen in 16 Reihen auf einer Fläche von 5408 m2 bilden eines der großartigsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte.
In der Antike verband eine Allee, die beidseitig von 365 Sphingen gesäumt war, den Amun Tempel mit dem ca. 2,5 Kilometer entfernten Luxor Tempel. Diese Straße endete am 10. Pylon des Tempels.

 

Ägypten Geschichte - Tempel von Luxor - eti.chTempel von Luxor

Ein 3 Kilometer langer, von einer Sphingenallee gebildeter Prozessionsweg verbindet den alten Tempel von Karnak mit dem Tempel von Luxor. Geweiht ist der Tempel von Luxor der Göttertriade Amun, Mut und Chons. Zwei 15 Meter hohe Kolossalstatuen, die Ramses II. Darstellen, und ein 25 Meter hoher Obelisk bewachen das Tor zum Heiligtum. Das Gegenstück zu diesem Obelisk wurde 1836 an Frankreich verschenkt und steht nun in Paris auf der Place de la Concorde. Im Inneren des Tempels befindet sich der Säulenhof. Die Säulen, die die Form von Papyrusblüten haben, sind mit Hieroglyphen bedeckt, die von Gott Amnon und den siegreichen Schlachten Ramses II. erzählen. Der Tempel diente der Vereinigung des Königs mit seinem göttlichen Ka, die Vergöttlichung des Königs.

  

Tal der Könige - eti.chTheben West - Tal der Könige

Am Westufer des Nils, in der Nekropole Theben, wurden die Toten bestattet. Hier befinden sich das Tal der Könige, das Tal der Königinnen sowie die Memnon Kolosse. Diese waren einst die Tempelwächter des Tempels, der von König Amenophis III. 1400 -1370 v. Chr. gebaut wurde. In der Zwischenzeit zeugen nur noch die beiden Kolosse von der Existenz dieses Bauwerkes. Die Kolosse stellen den Pharao in sitzender Haltung mit den Händen auf den Knien dar. Den Namen gaben die Griechen den Kolossen, die mit ihnen den Helden Memnon aus dem Kampf um Troja assoziierten.

1922 wurde das Grab des Tutanchamun mit der reich gefüllten Schatzkammer entdeckt. Dieser Fund hat in der damaligen Zeit eine wahre Ägyptomanie ausgelöst. Das Tal der Könige beflügelt seitdem die Phantasie der Menschen. Mehr als 500 Jahre war dies der Ort der letzten Ruhe für die mächtigen Herrscher des Neuen Reichs. Die Grabstätten wurden in Stein gemeißelt, die Mumien mit Gold und Edelsteinen bestückt. Obwohl geschützte Orte, wurden die meisten Gräber von Plünderern und Dieben heimgesucht.
Im Tal der Könige sind bisher 65 Ruhestätten ausgegraben worden. Ägypten Geschichte - Memno Kolosse - eti.chNeben dem Grab des Tutanchamun sind auch die Gräber anderer Pharaonen sehr sehenswert. Jedes Grab hat eine eigene Geschichte und spezifische Merkmale.

Ein weiteres architektonisches Meisterwerk ist der Totentempel der Königin Hatschepsut. Die Fassade schließt nahtlos an den Berg an, während das Allerheiligste tief im Felsen vergraben ist. Die beiden Memnon Kolosse am Eingang der Totenstadt waren Wächter des Heiligtums, das König Amenophis III. bauen ließ. Der Tempel wurde zerstört, aber die beiden Steinkolosse blieben erhalten.

  

Chnum Tempel - Esna

(55 km südlich von Luxor)

Inmitten der Altstadt des oberägyptischen Städtchens Esna, neun Meter unterhalb der jetzigen Stadthöhe, steht das Heiligtum des widderköpfigen Gottes Chnum, Herr der Nilkatarakte und aller Gewässer. Der Tempel wurde von den Ptolemäern und den Römern erbaut, so dass es nicht wundert, dass römische Cäsaren auf dem Pharaonenthron rund um die Tempelanlage dargestellt sind.
Die Säulenkapitelle sind vergoldet und mit exotischen Blumen, Pflanzen und Hieroglyphenkartuschen verziert. Auf den Deckengemälden erkennt man den damals bekannten Kosmos mit Sonne, Mond und Sternen.

  

Kom Ombo

(40 km nördlich von Assuan)

Auf einem Hügel oberhalb des Nils liegt der griechisch anmutende Doppeltempel, der den Göttern Sobek und Haroeris (Horus der Alte) gewidmet ist. Er besteht aus zwei miteinander verbundenen Anlagenteilen, die sich ersten Pylon, Hof und Säulenhalle teilen, erst ab dem Säulensaal beginnt die Ausprägung zweier symmetrischer Hälften bis zum Allerheiligsten. Die Anlage entstand unter der Herrschaft der Ptolemäer im 2. Jahrhundert v. Chr. Sehenswert: In der Hathor Kapelle sind einbalsamierte 2.000 Jahre alte, heilige Krokodile ausgestellt.

  

Ägyptische Tempel - Isis Tempel - eti.chIsis Tempel – Philae

(8 km südlich von Assuan)

Das Besondere an der südlich von Assuan gelegenen Granitinsel Philae, die gern als „Perle Ägyptens“ bezeichnet wird, ist die Tempelstadt, die sich auf ihr erhebt und aus der ptolemäischen und römischen Herrschaftszeit datiert. Mit Inbetriebnahme des Assuan Staudamms wurde der Tempel Isis jedoch vom Wasser überflutet. Deshalb versetzte man ihn auf die Nachbarinsel Agilika. In der Tempelanlage wurde neben Isis auch ihr Sohn Harpokrates verehrt. Das Bauwerk ist am Tag sehr eindrucksvoll, aber die abendliche Ton- und Lichtshow macht es zu einem romantischen, unvergesslichen Erlebnis.

  

Ägyptische Tempel - Ramses Tempelanlage - eti.chRamses Tempelanlage – Abu Simbel

Die zwei Felsentempel, die Pharao Ramses II. am westlichen Nilufer zwischen dem ersten und zweiten Katarakt bauen ließ, sollten an der südlichen Grenze des Pharaonenreiches die Macht und ewige Überlegenheit Ägyptens gegenüber Nubien demonstrieren. Auch diese Tempel gehören zu denen, die durch die UNESCO vor der Zerstörung durch das Wasser gerettet wurden, in dem sie 180 Meter landeinwärts und 64 Meter höher wieder aufgebaut wurden.

Jedes Jahr am 21. Februar und 21. Oktober erreichen die Strahlen der aufgehenden Sonne die innerste Kammer des Tempels, das so genannte „Sonnenwunder“ von Abu Simbel. Der große Tempel des Ramses II. wurde komplett in das Felsmassiv
eingeschnitten, wobei die Bergflanke als Pylon dient. Die vier 22 Meter hohen, gewaltigen Kolossalstatuen stellen den König dar und sind das Erkennungsmerkmal. Ramses II. ließ ihn für die Göttin Hathor und seine Lieblingsfrau Nefertari bauen. Zwischen den massiven Beinen sehen die dort integrierten, überlebensgroßen Statuendarstellungen der weiblichen Angehörigen der Königsfamilie fast winzig aus. Auch heute noch lösen die Tempel aufgrund ihrer gigantischen Größe Erstaunen bei den Besuchern aus.

Der Kleine Tempel von Abu Simbel wurde der Gemahlin des Ramses, Nefertari, und der Göttin Hathor von Ibschek geweiht. Auch dieser Tempel ist in den Fels hineingebaut. Die aus der Felswand geschlagenen Figuren zeigen je zweimal Nefertari, Hathor und Ramses, die alle rund zehn Meter hoch und in gleicher Größe sind. Dies ist eine Besonderheit, da die Ehefrauen der Könige meist kleiner dargestellt wurden.

  

Ägyptische Tempel - HorusTempel - eti.chHorus Tempel

Dieser Tempel ist der am besten erhaltene Ägyptens aus der Zeit der Ptolemäer. Die typischen Merkmale eines ägyptischen Tempels kann man erkennen: die äußere Umfassungsmauer aus Lehmziegeln, der gewaltige Eingangspylon, dahinter der offene Säulenhof, umstanden mit Säulen, die unterschiedliche Kapitelle tragen. In der Säulenhalle mit dem Allerheiligsten steht ein Schrein aus schwarzem Stein für das Standbild des Gottes, und in einer Kammer ist die Barke zu sehen, auf der Horus einmal im Jahr in das nördlich von Luxor gelegene Dendera fuhr, um dort seine Gemahlin Hathor zu besuchen.